Märlitheater Zürich „De Froschkönig“

Datum: 28.01.2023, 17:00 Uhr

Illustration: Aki Ellenberger © 2022

«De Froschkönig»

Zu Zeiten als das Wünschen noch geholfen hat, fiel die Goldkugel der Prinzessin beim Spielen in einen tiefen Brunnen. Worauf die Prinzessin bitterlich weinen musste. Ein Frosch bot an, ihr zu helfen, dafür musste sie ihm versprechen, seine Kameradin zu werden und Tisch und Bett mit ihm zu teilen. Die Prinzessin dachte bei sich: «Dieser Frosch hockt doch nur im Wasser, der kann ja nicht aus dem Brunnen heraus, dem kann ich ja alles versprechen». Also versprach sie ihm, was er verlangte, worauf  der Frosch bis zum Brunnengrund tauchte und die Goldkugel wieder ans Tageslicht brachte. Als die Prinzessin ihre Goldkugel wieder hatte, lief sie damit rasch nach Hause und liess den Frosch allein zurück.

Am nächsten Tag klopfte es laut ans Tor vom Königsschloss und ein Frosch begehrte Einlass. Auf Drängen von Papa König, gestand die Prinzessin, dass sie dem Frosch ein Versprechen gegeben hatte. Darum wurde der Frosch nun vom König höflich empfangen und die Prinzessin musste ihren Teller und ihren Becher mit dem Frosch teilen.

Später, im Schlafgemach der Prinzessin, verlangte der Frosch, in ihr Bett hochgehoben zu werden, da wurde ihr Ekel und ihre Wut so gross, dass sie den Frosch wütend gegen die Wand warf. Im diesem Augenblick verwandelte sich der Frosch in einen wunderschönen Prinzen. Er sei von einer Hexe verzaubert gewesen und die Prinzessin habe ihn endlich vom bösen Fluch erlöst. Am nächsten Morgen fuhr er  mit der Prinzessin heim in sein Königreich, wo sie heiraten wollten. Auf der Kutschenfahrt krachte es drei Mal hintereinander sehr laut. Der Prinz fürchtete jedes Mal, ein Rad sei gebrochen, aber der getreue Diener, der Eiserne Heinrich, beruhigte ihn, die eisernen Bänder, die er um sein Herz hatte schmieden lassen, seinen geborsten. Damit sein Herz nicht aus Kummer zerspringen konnte, hatte er sich Eisenbänder um sein Herz schmieden lassen, als er erfuhr, dass sein Herr in einen Frosch verzaubert war. Wieder daheim feierten sie eine prachtvolle Märli-Hochzeit, zu der alle eingeladen waren.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

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Es gibt nach 50 Minuten eine kurze Pause.

Eintritt Erwachsene: Fr. 25.00 / Eintritt Kinder bis 16: Fr. 20.00

Freie Platzwahl: Die vordersten Reihen sind jeweils speziell für Kinder reserviert.
Gruppenreservierungen ab 20 Kindern, Plätze werden direkt über la fermata reserviert, info@lafermata.ch.

Tageskasse ab 16.15 Uhr. Türöffnung ab 16.30 Uhr.

Vorverkauf ab sofort.